Es war die dritte Nacht unserer Reise durch die Lofoten, als der Himmel endlich aufriss. Wir hatten zwei Abende zuvor bei dichter Bewölkung ausgeharrt — Stativ im Schnee, Handschuhe zu dick für die Kamerabedienung, die Hoffnung auf klaren Himmel jeden Abend etwas kleiner.

Dann, gegen 23 Uhr, zeigten sich die ersten grünen Schleier über dem Bergrücken gegenüber. Innerhalb weniger Minuten verdichteten sie sich zu genau jenen Bändern, die auf Nordlicht No. 3 zu sehen sind.

Die technische Seite

Belichtet wurde mit einer Vollformatkamera und einem 24mm f/1.8-Objektiv, 30 Sekunden bei ISO 1600. Die lange Belichtungszeit war nötig, um die feinen Farbverläufe des Polarlichts einzufangen, ohne dass die Sterne zu störenden Strichen verschmieren.

Die größte Herausforderung war nicht die Technik, sondern die Geduld: Von rund 40 Aufnahmen dieser Nacht hat am Ende genau eine die Komposition, die ich seither nicht mehr verbessern konnte — der Moment, in dem sich die Lichtbänder über der Bergsilhouette wie von selbst arrangierten.

Warum eine limitierte Auflage

Nordlicht No. 3 erscheint in einer Auflage von 50 Stück, jeder Print handnummeriert und signiert. Das ist kein Marketing-Trick, sondern gelebte Praxis in der Fine-Art-Fotografie: Eine begrenzte Auflage erhält den Wert jedes einzelnen Abzugs und stellt sicher, dass wir jeden Print in der bestmöglichen Qualität produzieren können, statt in unbegrenzter Stückzahl.